Presse

Poster zur Abschlussveranstaltung „Main in Flammen“ am Montag, 12. August.


Fotos: Horst Müller, Thomas Letschert / Vorschlag zur Textplatzierung

Seligenstadt – Zum krönenden Abschluss des Seligenstädter Geleits bietet der Heimatbund am Montag, 12. August, ab 18.30 Uhr ein Spektakel am Fluss. „Eingerockt“ von den Rodgau Monotones und nach atemberaubender Wasserskishow ziehen auf dem Main dann historische Szenen, Schaubilder in Flammen, Segler, Boote mit Trommlern an den Besuchern vorbei. Ein grandioses Feuerwerk unterstreicht die ausgelassene Stimmung. Mit dem großen Zapfenstreich klingt der Abend feierlich aus. Als Eintritt für dieses abendfüllende Spektakel mit den Rodgau Monotones, Flammbildern, Feuerwerk und Co werden lediglich 5,- Euro erhoben. Mehr Informationen rund um das Geleitsfest auf www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook.

Bildunterschriften von links nach rechts:
Bild 1: Das Team der Flammbilderbauer um Uwe Edler beim Aufladen der Objekte. Am Montag, 12. August, werden die Flammbilder bei "Main in Flammen" brennend an den Zuschauern vorbeiziehen und zusammen mit dem Feuerwerk für Staunen sorgen. Foto: M. Eiles
Bild 2: Die Rodgau Monotones volle Lotte in Aktion. Foto: T. Letschert
Bild 3: Besucher bei „Main in Flammen“. Foto: T. Letschert
Bild 4: Großes Feuerwerk bei „Main in Flammen“. Foto: T. Letschert

Zum Download hier Plakat, Logo, Flyer der Geleitswochen, sowie Zugprogramm des Geleitszugs, auch als TXT. Plakat und Informationen zu „Unsere Stadt feiert“ im Flyer

 

Poster mit Text zum finalen Geleitsfestwochenende am Samstag und Sonntag, 10. und 11. August.


Fotos: Horst Müller, Thomas Letschert / Vorschlag zur Textplatzierung

Seligenstadt – „Unsere Stadt feiert“ heißt es schon von Samstag an ab 14 Uhr in Seligenstadt. Das Geleitsfestwochenende wird mit vielen kleinen Festen in Höfen, Gassen und auf Plätzen mit guter Musik und leckerem Essen eingeläutet und umrahmt somit Seligenstädter Tradition und Brauchtum pur: Beginnend am Samstag mit der „Aussendung des Geleits“ (18 Uhr, Marktplatz) findet das Fest seinen Höhepunkt am Sonntag – der historische Geleitszug zieht ab 13.30 Uhr durch die Stadt. Anschließend stellen sich die Löffel-Kandidaten dem Hänseln und Löffeltrunk auf dem Marktplatz. Der Eintritt zu den einzelnen Festivitäten in den Gassen und auf dem Marktplatz ist frei. Lediglich zum Geleitszug und Löffeltrunk wird auf dem Veranstaltungsgelände ein Obolus von 5,- Euro erhoben. Mehr Informationen rund um das Geleitsfest auf www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook.


Bildunterschrift: Szenen vom Löffeltrunk 2015. Als Löffeltrinker in die aufgenommen wurden Ministerpräsident Volker Bouffier, Richard Biegel und Johannes Lafer. Foto: T. Letschert

Zum Download hier Plakat, Logo, Flyer der Geleitswochen, sowie Zugprogramm des Geleitszugs, auch als TXT. Plakat und Informationen zu „Unsere Stadt feiert“ im Flyer

 

Bilder zu den Vorbereitungen für Main in Flammen.

Seligenstadt – Das Team der Flammbilderbauer um Uwe Edler beim Aufladen der Objekte. Damit ist die Arbeit noch lange nicht getan. In Ufernähe müssen die Flammbilder noch aufrecht und kippsicher auf schwimmendem Untergrund zusammengebaut und montiert werden. Am Montag, 12. August, werden die Flammbilder bei „Main in Flammen“ brennend an den Zuschauern vorbeiziehen und zusammen mit dem Feuerwerk für Staunen sorgen.

Mehr Informationen zu den Geleitswochen in Seligenstadt unter www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook. Zum Download hier Plakat, Logo, Flyer der Geleitswochen, sowie Zugprogramm des Geleitszugs, auch als TXT. Plakat und Informationen zu „Unsere Stadt feiert“ im Flyer

Artikel zum Geleitszug und Löffeltrunk am Sonntag, 11. August, mit Informationen zu den Kandidaten für den Löffeltrunk...
„Wer leer ihn trank in einem Zug, hat frei Geleit mit Recht und Fug.“

Seligenstadt – Mit dem festlichen Geleitszug und dem historischen Löffeltrunk auf dem Marktplatz steht der absolute Höhepunkt des nur alle vier Jahre stattfindenden Seligenstädter Geleits an.

Am Sonntag, 11. August, um 13.30 Uhr brechen die Bürger und Zünfte der Stadt im ersten Teil des Zuges von der Steinheimer Straße über Marktplatz und Aschaffenburger Straße zum ehemaligen Obertor (evangelische Kirche) auf, um das Geleit abzuholen. Anschließend kehren sie im zweiten Teil des Zuges um 14 Uhr mit Geleit und Kaufmannschaft und vielen Kutschen und Packwagen auf gleichem Weg zurück. Das ist auch der Grund, warum Zuschauer an manchen Straßen den Umzug zweimal sehen können. Dabei ist der Geleitszug kein Festzug im üblichen Sinne, sondern dargestellte und gelebte Geschichte durch die Vereine und Gruppen des Seligenstädter Heimatbundes. Großer Wert wird deshalb auf die Originalität der Kostüme und Wagen gelegt, um den Tross der Kaufleute zur Frankfurter Messe um die Mitte des 18. Jahrhunderts nachzustellen. Der Zug besteht nur aus Fußgruppen, Pferdekutschen und -gespanne und kommt ohne jegliche motorisierten Fahrzeuge aus. Der weitere Verlauf im zweiten Teil des Geleitszuges nach Marktplatz und Steinheimer Straße, nimmt über Jahnstraße, Grabenstraße, Einhardstraße und Bahnhofstraße seinen Weg. An der „Stumpfaule“ verlassen die Wagen und Pferde den Korso in Richtung Mauergasse. Die Zünfte, Bürger und Kaufleute zu Fuß aber gehen weiter bis zur Bühne auf dem Marktplatz. Dort treffen sich alle, Zuschauer, Zugteilnehmer und natürlich die Löffelkandidaten zur Hänselung und zum historischen Löffeltrunk.

Wie schon beim Sternmarsch im Juni festlich proklamiert, werden die Kandidaten für den diesjährigen Löffeltrunk – am Sonntag, 11. August gegen 16 Uhr – Nicole Jusserand aus der französischen Partnerstadt Triel sur Seine, der Landrat des Kreises Offenbach, Oliver Quilling, und der Initiator des Kaufmannszugs, der Seligenstädter Stephan Sprey sein.

Der Brauch des Löffeltrunks entwickelte sich in den Jahrhunderten der Geleitszüge unter durchreisenden Kaufleuten in Seligenstadt, der letzten Raststation vor der Frankfurter Messe. Die Jungkaufleute aus Nürnberg und Augsburg, die zum ersten Mal dem Tross der Reisenden angehörten, mussten einen großen, einen Liter Wein fassenden Holzlöffel in einem Zug leeren, um in die Kompanie der Kaufleute aufgenommen zu werden. Beim alle vier Jahre stattfindenden Geleitsfest wird diese Zeremonie vom Heimatbund Seligenstadt bis heute gepflegt und so werden auch heuer drei ausgewählte Persönlichkeiten mit Hänselung, Löffeltrunk und Ritterschlag in die hochwohllöbliche Ordensbruderschaft „vom Steyffen Löffel zu Seligenstadt“ aufgenommen. „… denn jeder Zug verkündet ihnen die Kostbarkeit des Lebens und wenn er ihren Geist beflügelt, so war kein Schluck vergebens.“

Als Wegezoll für dieses annähernd vierstündige Spektakel, Umzug und Löffeltrunk, werden 5,- Euro erhoben. Kinder unter 14 Jahren haben freien Zugang. Mehr Informationen rund um das Geleitsfest auf www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook.

Hier nun nähere Informationen zu Kandidatin und Kandidaten

Oliver Quilling: Oliver Quilling ist seit 2010 Landrat des Kreises Offenbach mit 353.000 Einwohnern in 13 Städten und Gemeinden. Zuvor war der Jurist 14 Jahre lang Bürgermeister in Neu-Isenburg. Der CDU-Politiker stehe für den Erhalt des Brauchtums, "... es fördere das Gemeinschaftsgefühl, sei ein Beitrag zu Identitätsstiftung und ein nicht zu unterschätzender Image- und Standortfaktor“. Quilling bringe auch häufig Ehrengäste in die „Kulturhauptstadt“ des Kreises, oft in das ehemalige Kloster und das Winterrefektorium.

Nicole Jusserand: Nicole Jusserand, aus der französischen Partnerstadt Triel sur Seine, Vorsitzende der Amitée Européenne de Triel ist Motor und Seele der seit 1967 bestehenden Städtepartnerschaft mit Triel. Die überzeugte Europäerin bezeichnet Seligenstadt als zweite Heimat. Sie iniitierte den Austausch von Schülern, pflegt und stiftet private Freundschaften und organisiert Vereinspartnerschaften, sowie die Verbindung der Kirchen. „Sie überzeugt durch ihr weltoffenes, sympathisches und gewinnendes Wesen und ihre ansteckende Begeisterung für Kultur und Kunst“, so der Fauth und Ordensmeister Flechsenhar. Nicole Jusserand wurde für ihr außergewöhnliches Engagement 2002 mit dem französischen Orden „des Palmes Académiques“ und 2006 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Stephan Sprey: Dritter im Bunde ist Stephan Sprey, der sich 2003 als Initiator des Seligenstädter Kaufmannszuges auf dem Gebiet der Brauchtumspflege in besonderer Weise um die Einhardstadt verdient gemacht und dafür 2017 mit dem Kulturpreis der Stadt Seligenstadt ausgezeichnet wurde. Der Maurermeister und Bauunternehmer „zeige Sinn für Tradition und den Erhalt historischer Substanz“, so Flechsenhar. Das Brauchtum und alles Historische ist ihm schon immer eine Herzensangelegenheit, darüber hinaus liebt er seine Pferde und seine Kutschen. Schon als Kind und Jugendlicher nahm er an den Geleitsfestzügen teil und ist ein Aktivposten im Heimatbundvorstand und im Förderverein Historisches Seligenstadt.


Bildunterschriften von links: Oliver Quilling (© Patrick Liste), Nicole Jusserand (© Jusserand), Stephan Sprey (© Sprey)


Bildunterschriften von links nach rechts:
Bild 1 bis 3: Szenen vom Löffeltrunk 2015. Als Löffeltrinker in die aufgenommen wurden Ministerpräsident Volker Bouffier, Richard Biegel und Johannes Lafer. Foto: T. Letschert

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Vorbericht zu „Unsere Stadt feiert“ mit Programmpunkten der einzelnen Hoffeste am Samstag und Sonntag, 10. und 11. August, in Seligenstadt.

Seligenstadt – Am kommenden Wochenende ist es soweit. Das mit Spannung erwartete Finale des alle vier Jahre stattfindenden Seligenstädter Geleits mit historischem Geleitszug und Löffeltrunk steht an. Dazu heißt es „Unsere Stadt feiert“: Von Samstag, 10. August, bis Sonntag, 11. August haben die Besucher Gelegenheit, in urigen Höfen, an lauschigen Plätzen und in den Gassen rund um den Marktplatz, Seligenstadts beste Seiten kennenzulernen oder neu zu erleben. Die bewirtschaftenden Vereine und Gruppen haben sich einiges einfallen lassen. Es dürfte für jeden etwas dabei sein. Ob Theater, ob Live-Musik oder einfach nur gut essen und trinken mit Freunden – nicht nur für kulinarische Vielfalt wird gesorgt sein. Aus Kreisen des veranstaltenden Heimatbund Seligenstadt heißt es „auch als Klammer rund um die vielen Veranstaltungen und Attraktionen, wie Aussendung des Geleits, Geleitszug und Löffeltrunk sind die Besucher bei ‚Unsere Stadt feiert‘ bestens aufgehoben“.

Einen Abend voll mit Live-Musik gibt es am Samstag auf dem Marktplatz gleich mit zwei Bands, nämlich „Fikus“ und „Badstreet Noise“, direkt nach dem Theaterspiel zur Aussendung des Geleits am Samstagabend um 18 Uhr, das einen guten Einstieg in die Geleitsgeschichte bietet. Zu essen gibt es auf dem zentralen Platz Folienkartoffeln, Steaks und Spareribs. Auch gebackener Fisch wird angeboten. Am Palatium spielen als Live-Act „Taylormade“ Rock Classics aus den 60ern und 70ern. Dazu gibt es Spezialitäten vom Holzkohlegrill und Cocktails. Herzhafte Frikadellen werden in der Palatiumstraße angeboten, Geleitspizza und Vesperteller bei den Helde in der Aschaffenburger Straße und aus dem Ofen Flammkuchen und Fladen in der Fischergasse, im Haasehöfche, Rathausinnenhof und Löffeltrinkerplatz. Echte Kaufmannsrast erleben können die Besucher in der kleinen Maingasse. Klaa-Frankreich sagt am Samstag bienvenue. Der Sonntagmorgen steht mit der Stadtkapelle Aub ganz im Takt des Frühschoppens, bevor es dann zur Aufstellung der Zünfte und Bürger in die Aschaffenburger Straße geht.

Das große Fest beginnt am Samstag, 10. August ab 14 Uhr. Am Sonntag, 11. August, startet es ab 10 Uhr und endet am späten Abend. Der Eintritt zu den einzelnen Festivitäten in den Gassen und auf dem Marktplatz ist frei. Lediglich zum Geleitszug und Löffeltrunk wird auf dem Veranstaltungsgelände ein Obolus erhoben. Mehr Informationen zu den Geleitswochen in Seligenstadt unter www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook.

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Seligenstadt – Das Programm bis zum Ende der Geleitswochen in Seligenstadt auf einen Blick zusammengefasst – Stand 5. August 2019:

  • 7. bis 12. August: Fotoausstellung der Fotofreunde Seligenstadt, Riesensaal.
  • Samstag und Sonntag, 10. und 11. August: „Unsere Stadt feiert“ – Bewirtung in den Gassen, Höfen und auf den Plätzen der Altstadt. Informationen zu den Programmpunkten in den Hoffesten im Artikel oben.
  • Samstag, 10. August: Die Aussendung des Geleits – Ein Theaterspiel mit historischem Hintergrund zum Geleit um 18 Uhr auf dem Marktplatz. Nähere Informationen zur Aufführung im Artikel oben.
  • Sonntag, 11. August: Festliches Amt in der Basilika, 10 Uhr.
  • Sonntag, 11. August: Historischer Geleitszug mit anschließendem Löffeltrunk – Start um 13.30 Uhr mit dem Zug der Zünfte und Bürger der Stadt zur Abholung des Geleits am Obertor. Um 14 Uhr dann der historische Geleitszug vom Obertor durch die Stadt. Direkt im Anschluss der Löffeltrunk gegen 16 Uhr. Informationen zum Geleitszug und zu den Kandidaten für den Löffeltrunk im Artikel oben.
  • Montag, 12. August: „Main in Flammen“ – krönender Abschluss des Geleitsfests am Mainufer, mit den Rodgau Monotones, brillantem Feuerwerk und großem Zapfenstreich, ab 18.30 Uhr. Nähere Informationen im Artikel unten.

Mehr Informationen zu den Geleitswochen in Seligenstadt unter www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook. Zum Download hier Plakat, Logo, Flyer der Geleitswochen, sowie Zugprogramm des Geleitszugs, auch als TXT. Plakat und Informationen zu „Unsere Stadt feiert“ im Flyer

Artikel zur Abschlussveranstaltung „Main in Flammen“ am Montag, 12. August. Fotos werden noch nachgeliefert...

Seligenstadt – Zum krönenden Abschluss des diesjährigen Seligenstädter Geleits bietet der Heimatbund Seligenstadt mit „Main in Flammen“ am Montag, 12. August ab 18.30 Uhr, noch ein Spektakel am heimischen Fluss.

Zu Beginn heizen die Rodgau Monotones den Zuschauern „volle Lotte“ ein. Seit annähernd 40 Jahren ist die Band ein Garant für gefüllte Säle und großartige Stimmung. In Seligenstadt und Umgebung wie auch landesweit sind sie bekannt wie ein bunter Hund und stehen für „ein Leben für Lärm“. Erbarme! Die Fans freuen sich. Begleitet wird die Show auf der Bühne von verschiedenen sportlichen Ereignissen zu Wasser und in der Luft, unter anderem mit einer spektakulären Wasserskishow.

Der namensgebende Teil mit einem Korso flammender Bilder von Kaufmannszugmotiven folgt danach. Was von den Erbauern in wochenlanger mühevoller Arbeit aufgebaut wurde (wir berichteten), erfüllt brennend seinen Zweck. Wie gewohnt und entgegen aller Gerüchte, wird auch dieses Jahr wieder ein eindrucksvolles Feuerwerk stattfinden – wie bei vielen anderen regionalen Events in diesem Sommer auch.

„An Feierlichkeit nicht zu überbieten“ ist der dann zum Ende der Veranstaltung von etwa 140 Musikern aus Stadtkapelle Seligenstadt, TGS-Musikcorps und Musikverein Klein-Welzheim auf der Kirchenplatte vor der Basilika bei Fackelbeleuchtung vorgetragene große Zapfenstreich. Sonst zu Verabschiedungen hochrangiger Politiker dargeboten, verleiht der Zapfenstreich den Seligenstädter Geleitswochen somit ein würdiges Ende.

Als Eintritt für dieses abendfüllende Spektakel mit den Monotones, Flammbildern, Feuerwerk und Co werden lediglich 5,- Euro erhoben. Kinder unter 14 Jahren haben freien Zugang. Mehr Informationen rund um das Geleitsfest auf www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook.

Bildunterschriften von links nach rechts:
Bild 1: Das 11-köpfige Team um Uwe Edler beim Bau der Main-in-Flammen-Bilder freut sich darauf, seine 3D-Bilder brennend leuchtend auf dem Main vor dem Feuerwerk zu präsentieren. Foto: M. Eiles
Bild 2: Das Team der Flammbilderbauer um Uwe Edler beim Aufladen der Objekte. Am Montag, 12. August, werden die Flammbilder bei "Main in Flammen" brennend an den Zuschauern vorbeiziehen und zusammen mit dem Feuerwerk für Staunen sorgen. Foto: M. Eiles
Bild 3: Die Rodgau Monotones volle Lotte in Aktion. Foto: T. Letschert
Bild 4: Besucher bei „Main in Flammen“. Foto: T. Letschert
Bild 5: Großes Feuerwerk bei „Main in Flammen“. Foto: T. Letschert

Artikel zur „Aussendung des Geleits“ am Samstag als historisierendes Theaterstück auf dem Marktplatz.

Seligenstadt – Sozusagen als Prolog zum historischen Geleitszug und Löffeltrunk am Sonntag, findet am Samstag schon, 10. August um 18 Uhr auf der Bühne am Marktplatz die „Aussendung des Geleits“ statt. In einem kleinen humorvoll historisierenden Theaterstück von Dietrich Gabler werden die Zuschauer um etwa 250 Jahre zurückversetzt.

Wie kann es gewesen sein um die Mitte des 18. Jahrhunderts in einer kleinen Stadt, die mit der Ankündigung einer ankommenden Kaufmannschaft aus seinem harten Alltag und verschlafenen Trott gerissen wurde? Welchen Wirbel entfachen anrückende Husaren als Vorboten des nahenden Geleitszuges? Mit dabei sind neben Wirten und Handwerkern unter anderem Nachtwächter und Bürgergarde, unter deren Frauen sich ein reger Disput und zudem forsche Pläne entwickeln. Und natürlich darf der Fauth nicht fehlen, der schließlich die Seligenstädter Geleitsreiter zur Grasbrücke zwischen Stockstadt und Mainflingen, der alten Kurmainzer Grenze, aussenden wird, um den Kaufmannszug zu empfangen. Man darf gespannt sein.

Mehr Informationen rund um das Geleitsfest auf www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook.

Bildunterschrift: Als Fauth Hans Rolf Flechsenhar. Foto: privat

Artikel zum Geleitszug und Löffeltrunk am Sonntag, 11. August. Fotos werden noch nachgeliefert. Mehr zu den Kandidaten für den Löffeltrunk am Montag...

Seligenstadt – Mit dem festlichen Geleitszug und dem historischen Löffeltrunk auf dem Marktplatz steht der absolute Höhepunkt des nur alle vier Jahre stattfindenden Seligenstädter Geleits an.

Am Sonntag, 11. August, um 13.30 Uhr brechen die Bürger und Zünfte der Stadt im ersten Teil des Zuges von der Steinheimer Straße über Marktplatz und Aschaffenburger Straße zum ehemaligen Obertor (evangelische Kirche) auf, um das Geleit abzuholen. Anschließend kehren sie im zweiten Teil des Zuges um 14 Uhr mit Geleit und Kaufmannschaft und vielen Kutschen und Packwagen auf gleichem Weg zurück. Das ist auch der Grund, warum Zuschauer an manchen Straßen den Umzug zweimal sehen können. Dabei ist der Geleitszug kein Festzug im üblichen Sinne, sondern dargestellte und gelebte Geschichte durch die Vereine und Gruppen des Seligenstädter Heimatbundes. Großer Wert wird deshalb auf die Originalität der Kostüme und Wagen gelegt, um den Tross der Kaufleute zur Frankfurter Messe um die Mitte des 18. Jahrhunderts nachzustellen. Der Zug besteht nur aus Fußgruppen, Pferdekutschen und -gespanne und kommt ohne jegliche motorisierten Fahrzeuge aus. Der weitere Verlauf im zweiten Teil des Geleitszuges nach Marktplatz und Steinheimer Straße, nimmt über Jahnstraße, Grabenstraße, Einhardstraße und Bahnhofstraße seinen Weg. An der „Stumpfaule“ verlassen die Wagen und Pferde den Korso in Richtung Mauergasse. Die Zünfte, Bürger und Kaufleute zu Fuß aber gehen weiter bis zur Bühne auf dem Marktplatz. Dort treffen sich alle, Zuschauer, Zugteilnehmer und natürlich die Löffelkandidaten zur Hänselung und zum historischen Löffeltrunk.

Wie schon beim Sternmarsch im Juni festlich proklamiert, werden die Kandidaten für den diesjährigen Löffeltrunk Nicole Jusserand aus der französischen Partnerstadt Triel sur Seine, der Landrat des Kreises Offenbach, Oliver Quilling, und der Seligenstädter Stephan Sprey, der Initiator des Kaufmannszugs, sein.

Der Brauch des Löffeltrunks entwickelte sich in den Jahrhunderten der Geleitszüge unter durchreisenden Kaufleuten in Seligenstadt, der letzten Raststation vor der Frankfurter Messe. Die Jungkaufleute aus Nürnberg und Augsburg, die zum ersten Mal dem Tross der Reisenden angehörten, mussten einen großen, einen Liter Wein fassenden Holzlöffel in einem Zug leeren, um in die Kompanie der Kaufleute aufgenommen zu werden. Beim alle vier Jahre stattfindenden Geleitsfest wird diese Zeremonie vom Heimatbund Seligenstadt bis heute gepflegt und so werden auch heuer drei ausgewählte Persönlichkeiten mit Hänselung, Löffeltrunk und Ritterschlag in die hochwohllöbliche Ordensbruderschaft „vom Steyffen Löffel zu Seligenstadt“ aufgenommen. „… denn jeder Zug verkündet ihnen die Kostbarkeit des Lebens und wenn er ihren Geist beflügelt, so war kein Schluck vergebens.“

Als Wegezoll für dieses annähernd vierstündige Spektakel, Umzug und Löffeltrunk, werden 5,- Euro erhoben. Kinder unter 14 Jahren haben freien Zugang. Mehr Informationen rund um das Geleitsfest auf www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook.


Bildunterschriften von links nach rechts:
Bild 1 bis 3: Szenen vom Löffeltrunk 2015. Als Löffeltrinker in die Ordensbruderschaft aufgenommen wurden Ministerpräsident Volker Bouffier, Richard Biegel und Johannes Lafer. Foto: T. Letschert
Bild 4: Als Fauth gut zu tun bei der Prozedur des Löffeltrunks auf dem Marktplatz hat Hans Rolf Flechsenhar. Foto: privat

Bilder zu den Proben für die Veranstaltung „Festliche Stunden im Konvent“ am Freitag, 2. August, um 19 Uhr in Seligenstadt.

Seligenstadt – Mitten in den Proben für „Festliche Stunden im Konvent“ befindet sich gerade das Holzbläserensemble „Die Seligen“ – mit Stefanie Neutzner, Horn, Alexandra Osthöver, Flöte, Florian Witulski, Fagott, Gaby Keilwerth-Schmitt, Klarinette, Julia Neutzner, Oboe (v.l.) – und hat sichtlich Spaß. Das Quintett aus den Reihen der Stadtkapelle hat sich erst nach dem letzten Geleitsfest vor vier Jahren gegründet und feiert somit gewissermaßen seine Geleitspremiere. „Festliche Stunden im Konvent“ – veranstaltet vom Heimatbund – mit jeder Menge Musik und Geschichten, mit Ensembles wie den „Seligen“, sowie dem Orchester der Stadtkapelle, mit den Jagdhornbläsern und mit Rokokotanz findet am Freitag, 2. August, um 19 Uhr im festlich beleuchteten Klostergarten der ehemaligen Abtei statt. Als Wegzoll werden 5,- Euro erhoben. Foto: Osthöver

Mehr Informationen rund um das Geleitsfest auf www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook.

 

Artikel zum Aufbau der Flammbilder für Main in Flammen.

Seligenstadt – Gut voran kommen die Bauer der Main-in-Flammen-Bilder. Das 11-köpfige Team um Uwe Edler investiert viel Mühe, Zeit und Material. Schon seit Mitte Mai wurde wieder einiges für den Bau der Flammbilder eingesetzt: 250m Vierkantrohr, über 800 Meter Dachlatten, etwa 150 Meter Sackleinen, 5 Rollen Hasenkastendraht, 50 Rollen Bindedraht, ungefähr 40 kg Paraffin, rund 100 kg Fackelmaterial und jede Menge Holzwolle. Daraus entstehen rund 13, teilweise knapp 4 Meter hohe Motive, die auf schwimmenden Unterlagen fixiert, den Zuschauern bei „Main in Flammen“ brennend-leuchtend präsentiert werden. Nicht nur die Rodgau Monotones heizen also den Besuchern des Spektakels am Mainufer, am Montag, 12. August ab 18.30 Uhr, kräftig ein. Und nicht zu vergessen das Feuerwerk. Wie gewohnt und entgegen aller Gerüchte, wird es auch dieses Jahr wieder eindrucksvoll stattfinden – wie bei vielen anderen regionalen Events in diesem Sommer auch. Mehr Informationen rund um das Geleitsfest auf www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook.

 

Bildunterschriften: Das 11-köpfige Team um Uwe Edler kommt gut voran beim Bau der Main-in-Flammen-Bilder und freut sich darauf, seine 3D-Bilder brennend leuchtend auf dem Main vor dem Feuerwerk zu präsentieren. Foto: M. Eiles

Vorbericht zu „Unsere Stadt feiert“ am Samstag und Sonntag, 10.und 11. August, in Seligenstadt.

Seligenstadt – In zehn Tagen ist es soweit. Das mit Spannung erwartete Finale des alle vier Jahre stattfindenden Seligenstädter Geleits mit Geleitszug und Löffeltrunk steht an. Dazu heißt es „Unsere Stadt feiert“: Von Samstag, 10. August, bis Sonntag, 11. August haben die Besucher Gelegenheit, in urigen Höfen, an lauschigen Plätzen und in den Gassen rund um den Marktplatz, Seligenstadts beste Seiten kennenzulernen. Die bewirtschaftenden Vereine und Gruppen haben sich einiges einfallen lassen. Es dürfte für jeden etwas dabei sein. Ob Theater, ob Live-Musik oder einfach nur gut essen und trinken mit Freunden – nicht nur für kulinarische Vielfalt wird gesorgt sein. Natürlich stehen mit dem festlichen Geleitszug ab 13.30 Uhr und mit dem historischen Löffeltrunk auf dem Marktplatz gegen 16 Uhr noch die Höhepunkte des Festwochenendes auf dem Programm. Aus Kreisen des veranstaltenden Heimatbund Seligenstadt heißt es „auch als Klammer rund um die vielen Veranstaltungen und Attraktionen, wie Aussendung des Geleits, Geleitszug und Löffeltrunk sind die Besucher bei ‚Unsere Stadt feiert‘ bestens aufgehoben“.

Das große Fest beginnt am Samstag, 10. August ab 14 Uhr. Am Sonntag, 11. August, startet es ab 10 Uhr und endet am späten Abend. Der Eintritt zu den einzelnen Festivitäten in den Gassen und auf dem Marktplatz ist frei. Lediglich zum Geleitszug und Löffeltrunk wird auf dem Veranstaltungsgelände ein Obolus erhoben. Mehr Informationen rund um das Geleitsfest auf www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook.

Mehr Informationen rund um das Geleitsfest auf www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook.

 

Seligenstadt – Das Programm bis zum Ende der Geleitswochen in Seligenstadt auf einen Blick zusammengefasst – Stand 29. Juli 2019:

  • Freitag, 2. August: Festliche Stunden im Konvent – stimmungsvoll und beeindruckend – mit jeder Menge Musik und Geschichten, mit Ensembles und Orchester der Stadtkapelle, mit den Jagdhornbläsern und mit Rokokotanz im festlich beleuchteten Klostergarten ab 19 Uhr.
  • 7. bis 12. August: Fotoausstellung der Fotofreunde Seligenstadt, Riesensaal.
  • Samstag und Sonntag, 10. und 11. August: „Unsere Stadt feiert“ – Bewirtung in den Gassen, Höfen und auf den Plätzen der Altstadt.
  • Samstag, 10. August: Die Aussendung des Geleits. Ein Theaterspiel mit historischem Hintergrund zum Geleit um 18 Uhr auf dem Marktplatz.
  • Sonntag, 11. August: Festliches Amt in der Basilika, 10 Uhr.
  • Sonntag, 11. August: Historischer Geleitszug mit anschließendem Löffeltrunk – Start um 13.30 Uhr mit dem Zug der Zünfte und Bürger der Stadt zur Abholung des Geleits am Obertor. Um 14 Uhr dann der historische Geleitszug vom Obertor durch die Stadt. Direkt im Anschluss der Löffeltrunk gegen 16 Uhr.
  • Montag, 12. August: „Main in Flammen“, krönender Abschluss des Geleitsfests am Mainufer, mit den Rodgau Monotones, brillantem Feuerwerk und großem Zapfenstreich, ab 18.30 Uhr.

Mehr Informationen zu den Geleitswochen in Seligenstadt unter www.heimatbund-seligenstadt.de. Dazu hier Plakat, Flyer und Zugprogramm, auch als TXT. Plakat und Informationen zu „Unsere Stadt feiert“ im Flyer


Das Logo der Geleitswochen zum Download. © Heimatbund/mei  

Vorbericht zur Veranstaltung „Festliche Stunden im Konvent“ am Freitag, 2. August, um 19 Uhr in Seligenstadt.

Seligenstadt – Mit jeder Menge Musik, vielen Ensembles und Geschichten rund um das Geleit gestaltet die Stadtkapelle Seligenstadt zum zweiten Mal in Folge die „Festlichen Stunden im Konvent“. Unter der Regie des Heimatbundes, der sich für die notwendige Atmosphäre verantwortlich zeichnet, werden die Besucher am Freitag, 2. August ab 19 Uhr, ebenso die Rokoko-Tanzgruppe und die Seligenstädter Jagdhornbläser erleben dürfen. Zur Begrüßung werden die Besucher das Blechbläser- und das Holzbläserensemble mit einem speziell zusammengestellten Programm erleben.

Stand bei den Hauptorchestern im Jahr 2015 mit der Schenkungs-Ouvertüre und dem musikalischen Glanzpunkt „Emma“, beides komponiert von Thomas Gabriel, zwei große Werke auf dem Programm, werden die Zuhörer dieses Mal  die im letzten Jahr komponierte und uraufgeführte „Seligenstädter Suite“ hören. Für dieses Werk des aus Froschhausen stammenden Film- und Musicalkomponisten Nicolas Ruegenberg kann man wieder das Große Blasorchester und das Kammerorchester gemeinsam auf einer Bühne hören. Höhepunkt der Suite wird die Seligenstädter Hymne sein. Das Kammerorchester spielt sodann zwei Instrumental-Konzerte des italienischen Komponisten Evaristo dall’Abaco, bevor das Große Blasorchester der Stadtkapelle den weiteren Abend gestalten wird. Hierzu hat sich Dirigent Mathias Müller Besonderes einfallen lassen. Mit der „First Suite“ von Gustav Holst und dem 4-sätzigen Konzertwerk „Puzsta“ (Jan van der Roost) werden den Musikern Höchstleistungen abgerungen.

Durch das Programm führt Löffelwirt Udo Sommer, der dem Publikum eindrucksvoll ausgesuchte Geschichten und seltene Einträge der vorhandenen Löffelbücher präsentieren wird. Hierzu schlüpft er in die Rolle von Adolphus Meyer, der um 1660 Wirt des Gasthauses „zum Wolfen“, dem heutigen Frankfurter Hof war und den ältesten Löffel gestiftet hat. Diese besondere Moderation des Abends, die vielen Kostüme, venezianische Masken, die anspruchsvoll passende klagvolle Musik und das historische Ambiente des Klostergartens werden die Besucher auf eine Zeitreise in die zurückliegenden Jahrhunderte mitnehmen. Als Wegzoll werden 5,- Euro erhoben.

Mehr Informationen rund um das Geleitsfest auf www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook.

 


Bildunterschriften von links nach rechts:

1. Das Große Blasorchester der Stadtkapelle vor dem Winterrefektorium. Foto: Horst Müller

2. Ensembles der Stadtkapelle empfangen die Besucher. Foto: Thomas Letschert/t-sign.org

3. und 4. Ein Höhepunkt: Die Rokoko-Tanzgruppe. Foto: Thomas Letschert/t-sign.org

 

 

Bilder zu den Vorbereitungen für Main in Flammen.

Seligenstadt – Gut voran kommen die Bauer der Main-in-Flammen-Bilder. Mit Dachlatten, Holzwolle, Sackleinen, Fackelstoff und Paraffin sorgt das Team dafür, dass nicht nur die Rodgau Monotones den Besuchern bei "Main in Flammen" am Montag, 12. August, einheizen werden und freut sich darauf, seine 3D-Bilder brennend leuchtend auf dem Main vor dem Feuerwerk zu präsentieren. Es lohnt sich - die Pferdefigur ist schon gut erkennbar. Wie gewohnt und entgegen aller Gerüchte, wird es auch dieses Jahr wieder ein eindrucksvolles Feuerwerk geben – wie bei vielen anderen regionalen Events in diesem Sommer auch.

Mehr Informationen rund um das Geleitsfest auf www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook. Zusätzlich gibt es hier Plakat, Flyer, Logo und Zugprogramm, auch als TXT zum Download.

 

Bilder aus dem Kostümfundus des Heimatbundes zu den Vorbereitungen für das Geleitsfest in Seligenstadt.

Seligenstadt – Ein Darsteller für "Vade et Vide", Theater in der Stadt am 26. und 27. Juli sucht sich ein passendes Kostüm aus. Im Fundus des Heimatbundes bei Willi Eiles (links) ist derzeit Hochbetrieb. Denn nicht nur für besagtes Theater in der Stadt, sondern auch für die "Festlichen Stunden im Konvent" am 2. August, für das Geleitswochenende am 10. und 11. August mit der Aussendung des Geleits, dem historischen Geleitszug und natürlich dem Löffeltrunk, wie auch für "Main in Flammen" am 12. August werden ständig Kostüme nachgefragt. Foto: M. Eiles

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Artikel zu "Vade et Vide" sehen Sie unten.


Bildunterschrift: Proben der Szene an der Basilika für Vade et Vide unter Anleitung des Initiators und Ideengebers Joachim Rühl (links im grünen Shirt). Foto: M. Eiles


Bildunterschrift: Die Schauspieler der Löffelszene für den Rathausinnenhof mit großem Dreispitz und gigantischem Geleitslöffel im Vordergrund. Foto: W. Klein

 

Mehr Informationen rund um das Geleitsfest auf www.heimatbund-seligenstadt.de und auf facebook. Zusätzlich gibt es hier Plakat, Flyer, Logo und Zugprogramm, auch als TXT zum Download.

 

Vorbericht zur Veranstaltung „Vade et Vide“ am 26. und 27. Juli in Seligenstadt.

Seligenstadt (mei) – Vade et Vide – gehen und sehen – heißt es wieder am Freitag und Samstag, 26. und 27. Juli, ab 20 Uhr in Seligenstadt. An verschiedenen Stellen in der Altstadt werden den spazierenden Besuchern historische Szenen dargeboten, die Heiteres und Wissenswertes aus 1200 Jahren Seligenstädter Geschichte beleuchten. Nach dem großen Erfolg vor vier Jahren warten die Amateur-Schauspieler unter Anleitung des Initiators und Ideengebers Joachim Rühl mit vier neuen Inszenierungen bei dieser Veranstaltung des Heimatbundes auf. Die kurzen Theaterstücke werden an beiden Abenden mehrfach gezeigt und sind so angelegt, dass die Zuschauer in den Pausen die Spielorte am Freihof, am Einhardhaus, im Rathausinnenhof und an der Basilika nacheinander aufsuchen und alle Szenen erleben können. Vade et Vide – gehen und sehen eben.

Im Rathausinnenhof soll, im Stil der „Commedia dell’Arte“, der Gebrauch des Löffels unter die Lupe genommen werden, um den Ursprung des Hänselbrauchs zu ergründen. Am Tor zum Klosterhof am Freihofsplatz ergründen zwei Mönche den wahren Kern der Sage von „Einhard und Emma“, und lösen dabei ein kleines Puppenspiel aus. Am Einhardhaus kehren Kaufleute ein und berichten über ihre beschwerliche Reise. Der gastfreundliche Wirt schenkt ihnen „reinen“ Wein ein. Natürlich wird dann auch getanzt und viel gelacht. Vor der Basilika werden die Besucher in die Zeit Karls des Großen entführt – mit den Gelehrten der Hofschulen, darunter auch ein gewisser Einhard – und die Entstehungsgeschichte der Stadt wird angerissen.

Die Zuschauer können sich also auf ein unterhaltsames Spektakel freuen. „So wird Geschichte lebendig“, schwärmt Willi Eiles, Brauchtumspfleger des veranstaltenden Heimatbundes, „Vade et Vide ist eine echte Bereicherung unserer Geleitswochen“. In der Tat – neben den zahlreichen Darstellern in historischen Kostümen sind an diesen Abenden noch Puppenspieler und zwei Tanzgruppen auf den Beinen. Insgesamt wirken mehr als 60 Akteure mit. Dazu sind noch viele Helfer hinter den Kulissen im Einsatz. Die aufgeführten historischen Begebenheiten entsprechen dem aktuellen Wissenstand, recherchiert und auf unterhaltsame Weise in Szene gesetzt von Joachim Rühl. Die Texte wurden von Bürgern der Stadt gesprochen und im Vorfeld eingespielt. Die technische Umsetzung der Tonaufnahmen lag dabei in den bewährten Händen von Michael Zahn.

Wie wird es wohl werden am 26. und 27. Juli ab 20 Uhr in Seligenstadt? Die Schauspielertruppe um Regisseur Joachim Rühl freut sich jedenfalls, trotz reichlich Lampenfiebers, auf das Wohlwollen und den Applaus des Publikums – gerne auch auf einen freiwilligen Obolus, um den die Akteure nach den Aufführungen für die entstandenen Unkosten bitten. Die Betriebszeiten der Mainfähre werden am Samstag bis 23 Uhr verlängert.

Mehr Informationen zu den Geleitswochen in Seligenstadt unter www.heimatbund-seligenstadt.de/ und auf facebook.

 


Bildunterschriften von links nach rechts:

1. In der Szene im Rathausinnenhof wird, im Stil der „Commedia dell’Arte“, der Gebrauch des Löffels unter die Lupe genommen werden, um den Ursprung des Hänselbrauchs zu ergründen. Dabei ist sogar ein detaillierter Blick auf Schnitzereien des hölzernen „Ungetüms“ möglich, das die neuen Kaufleute aus Nürnberg und Augsburg zur Aufnahme in die Gilde angelegt bekamen. Foto: Horst Müller

2. In der Darstellung am Einhardhaus kehren Kaufleute ein und berichten über ihre beschwerliche Reise. Der gastfreundliche Wirt schenkt ihnen „reinen“ Wein ein und erklärt ihnen den Merianstich, der in seiner Gaststube hängt. Natürlich wird, nach dem Genuss des Weines, auch getanzt und viel gelacht. Foto: Horst Müller

3. Im Spiel am Tor zum Klosterhof am Freihofsplatz ergründen zwei Mönche den wahren Kern der Sage von „Einhard und Emma“, und finden dabei eine Handpuppe in Gestalt des Klostergründers, die zum Entsetzen der beiden Patres zum Leben erwacht, was den Platz sofort mit einem kleinen Puppenspiel den Platz belebt. Darin verliebt sich Einhard in Emma und vergisst darüber aufzuschreiben, was ihm der Kaiser diktiert hat. Foto: Horst Müller

4. Vor der Basilika werden die Besucher in die Zeit Karls des Großen entführt – mit den Gelehrten der Hofschulen, darunter auch ein gewisser Einhard. Mit der Fanfare wird die Proklamation der Vermählung von Einhard und Emma eingeleitet. Die Besucher der Szene vor den Stufen der Basilika finden sich dabei genau an der Stätte wieder, die der historische Biograf Einhard, von Karls Sohn und späteren Kaiser Ludwig dem Frommen, zur Vermählung geschenkt bekam. Foto: Horst Müller

 

Übersicht über die Szenen, Spielstätten und -zeiten. Die Szenen werden zweimal pro Abend aufgeführt.

Freitag, 26.7.:

Szene Schenkung – an der Basilika – 20 Uhr und 21.25 Uhr

Szene Sage – auf dem Freihof – 20.35 Uhr und 22 Uhr

Szene Gasthaus – vor dem Einhardhaus – 20.10 Uhr und 22 Uhr

Szene Löffel – im Rathausinnenhof – 20.35 Uhr und 21.25 Uhr

Samstag, 27.7.:

Szene Schenkung – an der Basilika – 20.35 Uhr und 22 Uhr

Szene Sage – auf dem Freihof – 20 Uhr und 21.25 Uhr

Szene Gasthaus – vor dem Einhardhaus – 20.10 Uhr und 22 Uhr

Szene Löffel – im Rathausinnenhof – 20.35 Uhr und 21.25 Uhr  

 

Was wird gespielt? Die einzelnen Theaterstücke hier noch mal näher beleuchtet:

Im Rathausinnenhof soll, im Stil der „Commedia dell’Arte“, der Gebrauch des Löffels unter die Lupe genommen werden, um den Ursprung des Hänselbrauchs zu ergründen. Dabei ist sogar ein detaillierter Blick auf Schnitzereien des hölzernen „Ungetüms“ möglich, das die neuen Kaufleute aus Nürnberg und Augsburg zur Aufnahme in die Gilde angelegt bekamen. Die historischen Löffelbücher dienen an den verschiedenen Spielorten mit Zitaten gereimter Sinnsprüche zur Unterhaltung der Besucher.

Am Tor zum Klosterhof am Freihofsplatz ergründen zwei Mönche den wahren Kern der Sage von „Einhard und Emma“, und finden dabei eine Handpuppe in Gestalt des Klostergründers, die zum Entsetzen der beiden Patres zum Leben erwacht und mit einem kleinen Puppenspiel den Platz belebt. Darin verliebt sich Einhard in Emma und vergisst darüber aufzuschreiben, was ihm der Kaiser diktiert hat. Die „gottlosen Sachsen“ mussten es prompt ausbaden.

Am Einhardhaus kehren Kaufleute ein und berichten über ihre beschwerliche Reise. Der gastfreundliche Wirt schenkt ihnen „reinen“ Wein ein und erklärt ihnen den Merianstich, der in seiner Gaststube hängt. Natürlich wird, nach dem Genuss des Weines, auch getanzt und viel gelacht.

Vor der Basilika werden die Besucher in die Zeit Karls des Großen entführt – mit den Gelehrten der Hofschulen, darunter auch ein gewisser Einhard. Mit der Fanfare wird die Proklamation der Vermählung von Einhard und Emma eingeleitet. Dabei werden die Orte Ober- und Untermulinheim erstmals erwähnt. Die Sprecherin (Gerda Heberer) erklärt, dass sich zwischen den beiden Siedlungen die Reste des ursprünglichen Römerkastells befanden. Nithard, ein Enkel Kaiser Karls des Großen, unehelich von seiner Mutter geboren, der Vater ein Schreiber am Hof, tritt auf und schreibt, am Pult stehend, eine Huldigung über seinen Großvater Karl. Diese Situation könnte der Ursprung der Einhardsage gewesen sein. Die Besucher der Szene vor den Stufen der Basilika finden sich dabei genau an der Stätte wieder, die der historische Biograf Einhard, von Karls Sohn und späteren Kaiser Ludwig dem Frommen, zur Vermählung geschenkt bekam. Die Figur Kaiser Karl des Großen wird in bewährter Weise von Johannes Wombacher gesprochen.

 

Seligenstadt – Das Programm bis zum Ende der Geleitswochen in Seligenstadt auf einen Blick zusammengefasst – Stand 17. Juli 2019 – korrigierte Fassung:

  • Freitag und Samstag, 26. und 27. Juli: „Vade et Vide“ – historische Szenen an verschiedenen Orten in der Stadt: Basilika, Freihof, Rathausinnenhof, Marktplatz ab 20 Uhr.
  • Sonntag, 28. Juli: Fischerstechen der „letzde Helde“ am Mainufer, ab 12.30 Uhr, Wettkampf ab 13 Uhr.
  • Freitag, 2. August: Festliche Stunden im Konvent – stimmungsvoll und beeindruckend – mit jeder Menge Musik und Geschichten, mit Ensembles und Orchester der Stadtkapelle, mit den Jagdhornbläsern und mit Rokokotanz im festlich beleuchteten Klostergarten ab 19 Uhr.
  • 7. bis 12. August: Fotoausstellung der Fotofreunde Seligenstadt, Riesensaal.
  • Samstag und Sonntag, 10. und 11. August: „Unsere Stadt feiert“ – Bewirtung in den Gassen, Höfen und auf den Plätzen der Altstadt.
  • Samstag, 10. August: Die Aussendung des Geleits. Ein Theaterspiel mit historischem Hintergrund zum Geleit um 18 Uhr auf dem Marktplatz.
  • Sonntag, 11. August: Festliches Amt in der Basilika, 10 Uhr.
  • Sonntag, 11. August: Historischer Geleitszug mit anschließendem Löffeltrunk – Start um 13.30 Uhr mit dem Zug der Zünfte und Bürger der Stadt zur Abholung des Geleits am Obertor. Um 14 Uhr dann der historische Geleitszug vom Obertor durch die Stadt. Direkt im Anschluss der Löffeltrunk gegen 16 Uhr.
  • Montag, 12. August: „Main in Flammen“, krönender Abschluss des Geleitsfests am Mainufer, mit den Rodgau Monotones, brillantem Feuerwerk und großem Zapfenstreich, ab 18.30 Uhr.

Mehr Informationen zu den Geleitswochen in Seligenstadt unter www.heimatbund-seligenstadt.de. Dazu hier Plakat, Flyer und Zugprogramm, auch als TXT.


Das Logo der Geleitswochen zum Download. © Heimatbund/mei  

 
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